Jule

Jule suchten wir uns am 4.Juli 2002 aus. Sie war zu diesem Zeitpunkt fünf Wochen alt. Sie gefiel uns am besten, weil sie von allen Welpen die unternehmungslustigste zu sein schien. Der Züchter versicherte uns, dass es in Dänemark üblich sei, die jungen Hunde ab einem Alter von acht Wochen abzugeben, wobei sie aber erst mit zwölf Wochen zum ersten Mal geimpft würden.

Jule Obwohl es ein Risiko darstellte, holten wir Jule schon am 24. Juli ab, denn meine Sommerferien hatten gerade begonnen und ich wollte genügend Zeit und Ruhe haben, um die kleine Schipperke-Hündin an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Sofort nach unserer Ankunft in Bornhöved fuhren wir mit ihr zu unserem Tierarzt, der ihr zuerst eine Wurmkur verordnete. Am 29.Juli wurde sie dann gegen Tollwut, Staupe, infektiöse Leberentzündung, Leptospirose, Parvovirose und Parainfluenza geimpft. Diese Kombinationsimpfung wurde am 6.September wiederholt und wird nun jährlich Anfang September aufgefrischt.

Jule inspizierte sofort ihr neues Zuhause, war zutraulich und fröhlich und zeigte keinerlei Anzeichen von Heimweh. Nachdem ich sie einige Male in ihr Körbchen gesetzt hatte, akzeptierte sie es als ihren Platz, rollte sich zusammen und schlief ein. Aber nicht für lange - denn sobald jemand von uns aufstand, war auch sie hellwach. Und so ist es bis heute geblieben. Neugierde scheint ein hervorstechendes Merkmal aller Schipperkes zu sein! Doch nicht nur Neugierde.

Jule als Welpe Auch der sanfte und liebevolle Umgang mit kleinen Kindern zeichnet Schipperkes aus! So spielte Jule schon als kleiner Welpe mit meinem damals sieben Monate alten Enkelsohn und wir brauchten nie die Befürchtung haben, dass sie ihn durch eine unachtsame Bewegung verletzen würde. Heute macht es ihr Spaß, kleine Kommandos des mittlerweile fünfjährigen Jelrik zu befolgen.

Jule beim Welpenspielen Jule durfte sich wegen des anfänglich nicht vorhandenen Impfschutzes vorsichtshalber nur auf unserem Grundstück aufhalten. Drei Wochen später besuchten wir mit ihr dann jedoch die Welpenspielstunde, die regelmäßig zweimal wöchentlich für jeweils zwei Stunden stattfand. Ihre Mitspieler waren alle zwar etwa gleichaltrige Hündinnen, jedoch um ein Mehrfaches größer und kompakter, denn es handelte sich um Schäferhund-, Labrador-, Berner Sennenhund- und Neufundländerwelpen. Wir hatten natürlich anfangs die Befürchtung, daß Jule im wahrsten Sinne des Wortes "kein Bein auf den Grund" bekommen würde, doch das Gegenteil war der Fall. Während die anderen Welpen zum Schluss der Spielstunde ausgepowert waren, versuchte Jule sie immer noch zum Toben zu animieren. Sie zeigt bis heute weder Angst noch Aggressionen großen Hunden gegenüber, sondern begegnet ihnen freudig und selbstbewusst.

Jule Obwohl ich Jule aus beruflichen Gründen ab dem Alter von 13 Wochen vormittags alleine im Haus lassen musste, hat sie bis heute weder jemals in dieser Zeit ihr Geschäft verrichtet noch irgend etwas zerstört. Sie "schläft" dann auf einer Bank im Flur, von der aus sie die Haustür gut im Auge behalten kann. Fremden Besuchern gegenüber verhält sich Jule freundlich reserviert.


Hier können Sie sich Jules Abstammung ansehen.

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