Unsere Schipperkes
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Unsere Hunde leben mit uns - das sind meine Tochter Nele, mein kleiner Enkelsohn Jelrik und ich -
zusammen in unserem Haushalt. Einen Zwinger besitzen wir nicht - und so soll es auch bleiben. Stattdessen
können sich die schwarzen Teufelchen im 2.500m2 großen Garten frei austoben. Die eine Hälfte
ist reine Wildnis, aber auch im „gepflegten“ Teil des Gartens wird gebuddelt und sich gejagt. Wir haben
das gesamte Grundstück ausbruchssicher eingezäunt, so dass wir die Schipperkes draußen unbesorgt spielen lassen können.
Sobald die Terrassentür geöffnet wird, hetzen sie sich gegenseitig gut 10 Minuten lang kreuz und quer
durch den Garten. Danach verrichten sie ihr „Geschäft“ und anschließend erkundet jeder für sich durch
konzentriertes Schnüffeln jeden Winkel. Dabei werden öfters Mäuse erlegt und Katzen wurden gestellt. Gelang
es nämlich einer Katze nicht, rechtzeitig den Zaun zu überwinden oder einen Baum zu erklimmen, wurde sie
eingekreist und unter wütendem Gebell von allen Seiten attackiert. Sie musste dann regelmäßig von uns befreit werden.
Inzwischen stellt sich dieses Problem nicht mehr, weil alle Katzen unser Grundstück meiden.
Andererseits hatten die "Katzenjäger" während eines Besuches bei meiner anderen Tochter, in deren Haushalt zwei Kater leben, diese bereits nach einem Tag als Familienmitglieder akzeptiert.
Unsere Hunde sind bisher erst ein Mal gebadet worden - und zwar vor einer Ausstellung. Weil sie danach aber auch
nicht anders aussahen als vorher - nämlich genauso schwarz-glänzend - ersparen wir uns und den Hunden nun diese Prozedur.
Sie besitzen von Natur aus kaum einen Eigengeruch - selbst mit nassem Fell nicht. Gebürstet werden sie nur beim
Haarwechsel, um die lose, dichte Unterwolle möglichst schnell zu entfernen. Ansonsten kontrollieren wir regelmäßig
die Zehennägel und schneiden sie nach Bedarf. Obwohl Jule, Rubine, Anouk und Baghira das gleiche Futter erhalten, müssen
nur Rubines Zähne geputzt werden, da sich seltsamerweise nur bei ihr Zahnstein bildet.
Alle vier Schipperkes nehmen ihre Wächterfunktion sehr ernst. So vermelden sie uns Spaziergänger, die am
Grundstück vorbeigehen, oder Autos, die vor unserem Haus halten. Sobald sie jedoch von uns Rückmeldung erhalten haben,
beruhigen sie sich wieder. Besucher werden zuerst eingehend beschnüffelt und danach freundlich begrüßt.
Obwohl die Rasse Schipperke in der Literatur teilweise als „scharf“ beschrieben wird, hat sich noch keiner unserer
„Teufelchen“ einem Menschen gegenüber aggressiv verhalten. Aber das ist - wie bei anderen Hunden auch - wohl hauptsächlich
eine Frage der Sozialisierung. Es sind freundliche, aufmerksame, neugierige und fröhliche Tiere - und so lieben wir sie.