Schipperke Rassestandard
FCI Standard Nr. 83/ 18.06.2003 / D |
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entnommen von
http://www.belgiandogs.org/STSchipDE.htm
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| Ursprung |
Belgien
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| Datum der Publikation des gültigen Original-Standards |
25.03.2003
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| Verwendung |
Kleiner Wachhund und Gesellschaftshund
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| Klassifikation FCI |
Gruppe 1: Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde), Sektion 1: Schäferhunde (ohne Arbeitsprüfung). |
| Kurzer geschichtlicher Abriss |
Im flämischen Dialekt heißt Schipperke „kleiner Schäferhund“. Der gemeinsame Vorfahre des belgischen
Schäferhundes und des Schipperke sollte ein Schäferhund der alten Rasse sein, für gewöhnlich schwarz und
ziemlich klein, genannt „Leuvenaar“. Sein Ursprung stammt aus dem 17ten Jahrhundert. Um 1690 war der
Schipperke der beliebteste Hund des Volkes und der Brüsseler Schuster der Siedlung Saint-Gery. Sie
organisierten Prüfungen, um ihre Hunde mit den gemeißelten Kupferhalsbändern am Hals zur Schau zu
stellen. Als Modeerscheinung des 15ten Jahrhunderts hat man vermutlich die Rute völlig kupiert. Er
war berühmt als Mäuse-, Ratten-, Maulwurf- und Jäger anderen Ungeziefers. Der Schipperke wurde zum
ersten Mal 1882 in Spa ausgestellt. Die belgische Königin Marie-Henriette brachte ihn in Mode. Der Schipperke wurde 1887 in England und Amerika eingeführt. Der erste Standard wurde 1888 vom verantwortlichen Rasseklub festgelegt. Der Klub wurde im selben Jahr gegründet, er ist der älteste Rasseklub in Belgien. Im Lauf der Jahre hat man den Typ vereinigt. In dieser Zeit sprach man von verschiedenen Sorten, vom Anvers, Louvain und Bruxelles. |
| Allgemeines Erscheinungsbild |
Der Schipperke ist ein Schäferhund in Kleinformat, aber sehr kräftig gebaut. Sein Kopf ist keilförmig
mit gut entwickeltem Schädel. Sein Fang ist relativ kurz. Er ist von harmonischem Körperbau, kurz, ziemlich
breit und gedrungen. Die Gliedmaßen haben einen feinen Knochenbau. Sein charakteristisches Haarkleid ist
sehr dicht, glatt, Kragen, Mähne, Schürze und Hose bildend, was ihm sein unverwechselbares Aussehen gibt.
Seine sexuellen Merkmale sind betont. Seine Erscheinung ist ohne Fehler, dazu seine charakteristischen
Merkmale und sein Schäferhundwesen, alles zusammen im kleinen Format, erklären seine große Beliebtheit weit
über die belgische Grenze.
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| Wichtige Proportionen |
Die Schulterhöhe ist gleich mit der Körperlänge, er ist quadratisch. Die Brust reicht bis zum Ellenbogen.
Der Fang ist deutlich kürzer als die halbe Kopflänge.
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| Verhalten / Charakter (Wesen) |
Ein vorzüglicher kleiner Wachhund und hervorragender „Melder“, mit überschwänglicher Vitalität, gegenüber
Fremden zurückhaltend. Rastlos, agil, unermüdlich, ständig beschäftigt mit dem, was um ihn herum passiert,
verteidigt er heftig alle Gegenstände, die ihm zum Bewachen anvertraut wurden, sehr sanft im Umgang mit
Kindern, immer neugierig auf alles, was sich bewegt oder was hinter einer Tür ist. Mit seiner hellen Stimme,
seiner aufgerichteten Mähne und Rückenhaaren zeigt er seine Eindrücke. Er ist ein Sucher, der Jagd auf Ratten,
Maulwürfe und anderes Ungeziefer macht.
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| Kopf |
Wolfsartig, keilförmig, aber nicht zu lang, genügend breit, harmonisch zum Körper passend. Augenbrauenbögen
und Jochbein leicht gewölbt. Der Übergang vom Oberkopf zur Gesichtsregion ist sichtbar, darf aber nicht zu betont
sein.
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| Oberkopf |
Breite Stirn, verjüngt sich zu den Augen, von der Seite gesehen leicht gewölbt. Die obere Schädel- und
Fanglinie sind parallel.
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| Stop |
Betont, aber nicht übertrieben.
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| Gesichtsschädel |
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| Nasenschwamm |
Klein, immer schwarz.
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| Fang |
Verjüngt sich in Richtung gut gemeißelter Nase, nicht zu lang, die Spitze ist nicht stumpf. Länge ungefähr 40%
der gesamten Kopflänge. Fang geradlinig.
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| Lefzen |
Schwarz, gut eng.
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| Kiefer/Zähne |
Gesund, gut sitzend, Scherengebiss, Zangengebiss wird geduldet. Komplettes Gebiss. Ein oder zwei Prämolar 1
(1 PM 1 oder 2 PM 1) oder ein Prämolar 2 (1 PM 2) fehlen ist geduldet, die Molar 3 (M 3) sind nicht zu beachten.
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| Backen |
Trocken, sanft übergehend in den seitlichen Bereich des Fangs.
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| Augen |
Von dunkelbrauner Farbe, klein, mandelförmig, nicht eingesunken, nicht hervortretend. Schelmischer Blick, lebhaft
und durchdringend. Augenlider schwarz umrandet.
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| Ohren |
Sehr gerade, sehr klein, spitz, dreieckig (wenn möglich beidseitig), hoch angesetzt, nicht zu eng aneinander,
fest, sehr geweglich.
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| Hals |
Kräftig, sehr muskulös und sehr voluminös erscheinend durch das dicke Fell des Kragens, von mittlerer Länge, gut
abgesetzt, bei Aufmerksamkeit aufgerichtet, die obere Linie ist leicht gebogen.
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| Körper |
Kurz und breit, dadurch gedrungen, aber nicht übertrieben voluminös oder schwer, ideal ist er quadratisch; das heißt,
die Länge von dem Sitzbeinhöcker bis zur Brustbeinspitze gleicht ungefähr der Widerristhöhe.
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| Obere Profillinie |
Die obere Linie vom Rücken bis zur Lende ist gerade und straff, oft von der Kruppe bis zum Widerrist leicht schräg
ansteigend.
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| Widerrist |
Sehr betont, scheint noch höher durch die Mähne.
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| Rücken |
Kurz, gerade und stark.
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| Lenden |
Kurz, breit und gedrungen.
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| Kruppe |
Kurz, breit und horizontal, die Verbindung zwischen der oberen Kruppe und dem Hinterteil,
der Oberschenkel ist harmonisch abgerundet, nennt man „Meerschweinhinterteil“.
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| Brust |
Gut herabreichend bis zum Ellenbogen, breit von vorne bis hinter den Schultern, gut gebogene Rippen, von der Seite
gesehen tritt die Brust gut hervor.
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| Untere Profillinie und Bauch |
Die untere Linie der Brust reicht gut herab bis zu den Ellenbogen, fügt sich harmonisch und leicht steigend
in Richtung Bauch, nicht eingezogen, nicht windhundartig.
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| Rute |
Fehlt, wenn sie nicht kupiert ist, ist sie lang, kräftig an der Basis, verjüngt sich zur Spitze, reicht mindestens
zum Sprunggelenk. In Ruhestellung bevorzugt herabhängend, die Spitze ist leicht nach hinten gebogen auf die Höhe des
Sprunggelenks. Kann erhöht sein in der Bewegung, in der Verlängerung der oberen Linie, ohne sie zu überschreiten.
Die Kruppe verschmilzt in harmonischer Rundung vom Rutenansatz bis zum Schenkel, gibt den Eindruck vom Meerschweinhinterteil.
Die eingerollte Rute ist geduldet, aber nicht erwünscht.
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| Gliedmaßen |
Von feinem Knochenbau, gut unter dem Körper.
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| Vorderhand |
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| Allgemeines |
Die vorderen Gliedmaßen sind gerade von allen Seiten gesehen, perfekt parallel von vorne gesehen, die Länge vom Boden
bis zum Ellenbogen ist fast gleich die Hälfte der Widerristhöhe.
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| Schultern |
Lang und sehr schräg, Winkelung von normaler Schulter.
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| Oberarm |
Lang, ausreichend schräg.
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| Ellenbogen |
Fest, nicht zu eng, nicht zu offen.
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| Unterarm |
Gerade, von vorne gesehen ziemlich auseinander.
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| Vorderfußwurzelgelenk |
Fest, gut eingefügt.
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| Vordermittelfuß |
Ziemlich kurz, von vorne gesehen in der Verlängerung des Unterarms, von der Seite gesehen minimal schräg.
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| Vorderpfoten |
Klein, rund und eng (Katzenpfoten), gewölbte Zehe, kurze Nägel, kräftig und immer schwarz.
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| Hinterhand |
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| Allgemeines |
Gut unter dem Körper, von hinten gesehen perfekt parallel.
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| Oberschenkel |
Lang, gut bemuskelt, durch die Hose erscheint er noch breiter.
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| Knie |
Ungefähr im Lot mit der Hüfte, Kniewinkelung normal.
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| Unterschenkel |
Ungefähr die selbe Länge wie der Schenkel.
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| Sprunggelenk |
Normale Winkelung.
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| Hintermittelfuß |
Eher kurz, Afterkrallen sind nicht erwünscht.
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| Hinterpfoten |
Wie die vorderen Füße oder minimal länger.
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| Gangwerk |
Der Trab ist weich, fest, mit einem mittleren raumgreifenden Gang und einem guten Schub der Hinterhand.
Der Rücken bleibt horizontal und die Gliedmaßen bewegen sich parallel. Die Hinterhand bewegt sich harmonisch
mit der Vorderhand, die Ellenbogen dürfen nicht flattern. Im schnelleren Gang bewegen sich die Gliedmaßen
nach innen.
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| Haut |
Sehr straff am ganzen Körper.
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| Haarkleid |
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| Haar |
Sehr viel Deckhaar, dicht, glatt, genügend hart, von fester Struktur, trocken mit Widerstand beim Anfassen,
mit der dichten und weichen Unterwolle ein vorzüglicher Schutz. Sehr kurz an den Ohren und kurz auf dem Kopf,
am vorderen Teil der Vorderläufe, am Sprunggelenk und dem hinteren Mittelfuß. Am Körper mittellanges, liegendes
Fell. Um den Hals ist das Fell länger und etwas lockerer, beginnend an den äußeren Rändern der Ohren, mehr bei
den Rüden, aber auch bei den Hündinnen, bildet sich ein Kragen, breit und sehr typisch (um den Hals langes Fell
kammbildend an beiden Seiten), „Mähne“ (langes Fell am oberen Teil des Halses bis zum Widerrist und sogar an den
Schultern), „Schürze“ (langes Fell am unteren Teil des Halses, an der oberen Brust, erweitert sich zwischen den
Vorderläufen und endet langsam unter der Brust). Am hinteren Teil des Schenkels dichtes, langes Fell. Typisch Hose, nach innen zeigende Spitzen bedecken die Analregion. Die Rute ist mit gleichlangem Fell wie am Körper bedeckt. |
| Farbe |
Schwarz, ohne jegliche andersfarbige Haare. Die Unterwolle braucht nicht absolut schwarz, darf aber dunkelgrau
sein, nur wenn sie völlig vom Deckhaar bedeckt ist.
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| Gewicht |
Von 3 bis 9 kg. Ein mittleres Gewicht von 4 bis 7 kg ist erwünscht. Hunde unter 3 kg und über 9 kg können
kein „Vorzüglich“ bekommen.
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| Fehler |
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem
Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.
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| Allgemein |
Schwer, fehlende Substanz, niedrig- oder hochbeinig, langer Körper in ein Rechteck passend.
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| Kopf |
Zu lang oder zu kurz. Nicht parallele Schädel- und Fanglinie, Augenbrauenbogen und Jochbein zu
hervortretend, fuchsartig.
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| Schädelregion |
Zu schmal, Schädel zu rund oder gewölbt („als Apfel“).
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| Fang |
Zu lang, eingekniffen, dick, stumpf, gebogene Nase.
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| Zähne |
Schlecht in der Reihe oder schlecht sitzende Schneidezähne, das Fehlen eines Schneidezahns (1 I),
von 3 Prämolar 1 (3 PM 1) oder von 2 Prämolar 2 (2 PM 2) sind schwerwiegende Fehler.
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| Augen |
Groß, rund oder hervortretend, helle Farbe („Haselnuss“ ist noch vertretbar).
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| Brust |
Schmal, flach, walzenförmig, nicht genügend herabhängend.
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| Kruppe |
Lang, schräg, überhöht, ungleichmäßig rund am hinteren Rand (Unterbrechung hintere Kruppe zum Schenkel).
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| Gliedmaßen |
Zu wenig oder zu viel gewinkelt.
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| Gangwerk |
Enge Bewegung, zu kurzer Schritt, zu wenig Sprungkraft, schlechte Übertragung durch den Rücken,
erhöhte Bewegung der Vorderläufe oder hüpfende Hinterläufe.
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| Haar |
Zu kurz (kahl), zu lang, wenig dicht, weich oder seidig, gewellt, zu anliegend oder flach am Körper,
hängend, zu wenig oder gar kein Kragen, Mähne, Schürze oder Hose (noch fehlerhafter beim Rüden überwiegend
fehlender Kragen). Zu wenig Unterwolle.
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| Farbe |
Im Deckhaar grauer, bräunlicher oder rötlicher Schimmer. Gelegentlich ein paar weiße Haare, z.B. an den
Zehen. Ein bisschen grau ,z.B. am Fang durch das Alter, ist geduldet.
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| Wesen |
Apathisch oder furchtsam.
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| Ausschließende Fehler |
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| Wesen |
Hypernervös, aggressiv oder ängstlich.
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| Allgemein |
Fehlende rassetypische Merkmale.
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| Zähne |
Vor- oder Rückbiss, auch ohne Kontaktverlust (umgekehrte Zahnstellung), überkreuzte Schließung, Fehlen eines
Schneidezahnes (1 C), eines oberen Reißzahnes (1 PM 4) oder eines unteren (1 M 1), eines Molars (1 M1 oder 1 M 2,
außer M 3), eines Prämolars 4 (PM 4 untere), eines Prämolars 3 (1 PM 3), dazu eines anderen Zahnes oder von
insgesamt vier Zähnen oder mehr (außer vier Prämolar 1).
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| Nasenschwamm, Lefzen, Lider |
Depigmentiert.
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| Ohren |
Hängend oder halb gerade.
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| Haar |
Lang und weich oder seidig, also ein Haarkleid eindeutig vom Typ „langes Fell“, lange, befranzte Ohren,
hinter den Gliedmaßen usw.., ohne jegliche Unterwolle.
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| Farbe |
Jede andere Farbe als schwarz (außer grauem, bräunlichem oder rötlichem Schimmer), mit sehr kleinen,
weißen Flecken sogar an den Zehen.
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| Gewicht |
Deutlich außerhalb des vorgeschriebenen Gewichts.
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Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.
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| Nebenbemerkung |
Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
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